Edition Beton

Edition II – Beton

Die Eintagsfliege versteht sich als eine raumbezogene Ausstellung, die ihr Thema jeweils für einen ganz bestimmten Ort entwickelt. Der Ort ist zentral.

So werden im Bunker k101 zeitgenössische Utopien und Dystopien verhandelt, sowohl die damit verbundenen Systeme als auch das Chaos aufgezeigt. Dabei kommunizieren die Arbeiten der 22 Künstler_innen auf verschiedenen Ebenen mit dem Bunker: So findet sich das Orange der Luftschutztüren aus den 1960er Jahren auch in einer Malerei von Sebastian Wenzgol wieder. Stefan Heithorst stößt mit seiner Videoarbeit Die Reise an das Ende der Räumlichkeit an die Grenzen von Google Earth sowie an die räumlichen Grenzen der Bunker-Architektur. Die Arbeit wird zusätzlich durch die botanischen Elemente von Marielle Maßmann erweitert, sodass eine Installation im Bunker entsteht, die sich kommunikativ im Raum verortet.

Wo sonst graue kalte Räume ohne Tageslicht weder Zeit noch Außenraum zulassen, reagieren sie während der Ausstellung auf die Arbeiten und umgekehrt. Durch Kósmos lässt Nikolas Klemme die Besucher_innen in einem Raum zurück, in dem sie ihre eigene Realität im Kontext des Themas auf sich selbst und ihre Umwelt beziehen können. Es wird ein gegenwartsbezogener Ort geschaffen, in dem die Besucher_innen mit den Arbeiten und den Bunker-Räumen interagieren. Der Ort ist zentral.

 

 

 

Raumplan

Raumplan Eintagsfliege im Bunker k101 2018

Katalog

Katalog_Bunker k101